Der Stellplatz war fast perfekt. Allerdings befand sich auf dem Weg zum Gletscher eine Kiesabbaustelle, deshalb fuhren bis zum Abend noch ein paar LKW an uns vorbei, ab 18.00Uhr kehrte dann aber Ruhe ein. Wir genossen am Lagerfeuer noch den Abend, zu Besuch waren ein paar Straßenhunde (völlig normal in Georgien).
Am nächsten Morgen sind wir dann die letzten Kilometer über die Piste zum Wanderparkplatz gefahren… etwas Offroadfeeling ohne 4×4 zu benutzen 😅.
Zum Gletscher ging es fast steil bergauf, ca. 300 Höhenmeter waren zu überbrücken. Die Aussicht war auf der einen Seite temberaubend, auf der anderen der Gletscher mit ca. 25m Dicke, einigen Spalten und viel Geröll. Immer wieder beeindruckend, welche Kräfte dort walten. Ein Geknacke vom Eis und Steinschläge, die auf die Bewegungen des Gletschers hinweisen. Zum Glück sind wir früh gestartet und konnten den Gletscher fast alleine genießen. Außer einem Reisenden aus Südkorea waren wir allein für einige Augenblicke. Der Südkoreaner ist mit einem Roller unterwegs (krasser Typ)… man muss nicht immer einen coolen 4×4 LKW haben, um die Welt zu bereisen… auch kein Millionär sein. Es geht auch einfach.


















